Weiter oben haben wir schon darüber gesprochen: Belastungen aus dem
Kausystem können sich in anderen Körpersystemen „krankheitsverursachend“
bemerkbar machen. Vor allem drei Belastungen spielen dabei eine Rolle:
- Unverträglichkeit von zahnärztlichen Materialien, z. B. Amalgam,
Kunststoffe, Metall-Legierungen
- Chronische Entzündungen im Kausystem, z.B. Parodontitis (Zahnfleischentzündungen),
Entzündungen an „toten“, wurzelgefüllten Zähnen,
verlagerte Weisheitszähne
- Fehlfunktionen im Kausystem, z. B. Knirschen und Pressen mit den Zähnen,
ein falscher Biss, Knacken im Kiefergelenk, verspannte Kaumuskeln
Diese Belastungen aus dem Kausystem können bei allen möglichen
chronisch-funktionellen Krankheitsbildern beteiligt sein: Allergien, Hauterkrankungen,
Asthma, Infektanfälligkeit, Gastritis, entzündliche Darmerkrankungen,
Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw.
Aber bitte beachten Sie das Wort „können“! Die Belastungen
aus dem Kausystem sind nur drei aus einer großen Anzahl von möglichen
Belastungen aus nahezu allen medizinischen Fachgebieten. Es wäre vollkommen
verkehrt, alle diese Krankheitsbilder immer und ausschließlich mit Belastungen
aus dem Kausystem in Verbindung zu bringen.
Aufgrund dieser Zusammenhänge arbeite ich bei chronisch kranken Patienten
immer mit anderen Ärzten und Therapeuten zusammen: Allgemeinärzte,
Orthopäden, Internisten, Neurologen, HNO-Ärzte, Naturheilärzte,
Psychologen, Physiotherapeuten, Osteopathen usw. So entsteht ein individuellesBehandlungskonzept.
Es ist für den jeweiligen Patienten „maßgeschneidert“.
Meine Aufgabe dabei: Ich kläre ab, ob bei dem jeweiligen Patienten Belastungen
aus dem Kausystem vorliegen. Wenn ja, führe ich die entsprechenden Behandlungen
durch.